Arbeit in der Rüstungsindustrie – besser als gar keine?

VW in Osnabrück, ein Waggonbauwerk in Görlitz, der Einstieg von Rheinmetall und KNDS in viele Betriebe … der Umbau hin zur Kriegswirtschaft läuft auf Hochtouren. Und das in einer Zeit, in der jeden Monat Tausende Industriearbeitsplätze verloren gehen. Die Frage, ob man nicht lieber in der Rüstungsindustrie arbeitet als nirgendwo, stellt sich real. Wie müssen sich die Friedenskräfte, Gewerkschaften und Kommunisten in dieser Situation aufstellen? Wie sprechen wir verunsicherte Belegschaften an? Wie schaffen wir die Einheit von Arbeiter- und Friedensbewegung?

Podiumsdiskussion mit Benedikt Kolbe, Mitglied der Kommission Betrieb und Gewerkschaft des DKP-Parteivorstands, Timo Reuter, aktiver IG Metaller und Unterzeichner des Aufrufs von VW-Beschäftigten „Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!“ und Nonni Morisse, Gewerkschaftssekretär aus Bremerhaven.

Moderation: Lars Mörking, UZ-Redakteur