Warum im Osten Arbeiterparteien vereinigt und im Westen die KPD verboten wurde
In der sowjetischen Besatzungszone (SBZ), der späteren DDR, vereinigten sich die beiden Arbeiterparteien KPD und SPD zur SED, um mit dem antifaschistisch-demokratischen Aufbau die Wurzeln des Faschismus zu beseitigen. In den westlichen Besatzungszonen wurde der Monopolkapitalismus restauriert. Um das zum Bollwerk gegen den Osten zu machen und eine „neue Wehrmacht“ durchsetzen zu können, wurde 11 Jahre nach der Befreiung die KPD verboten. Bereits 5 Jahre zuvor wurde die Volksbefragung gegen die Remilitarisierung und die Freie Deutsche Jugend (FDJ) in die Illegalität getrieben. Das ist nun 80 bzw. 70 Jahre her. Mit unserer Matinee wollen wir gedenken und bedenken was das mit heute zu tun hat. Daran wirken mit Egon Krenz, Hartmut König, Erich Schaffner und Patrik Köbele. Durch das Programm führt Gina Pietsch.
Sonntag, 30. April, 11 Uhr, Münzenbergsaal, FMP1
