
Wilhelm Domke-Schulz, Jahrgang 1956, studierte Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen, heute Filmuniversität „Konrad Wolf“, in Potsdam-Babelsberg. Er arbeitete zunächst als freier Dramaturg für Spiel- und Dokumentarfilm in Berlin, Potsdam und Leipzig und war 20 Jahre lang als Hochschuldozent für Medienwissenschaft tätig. 1991 machte er sich als Produzent selbstständig und ist seither domke-schulz-film.
Domke-Schulz produzierte bisher über achtzig Filme, vor allem Reportagen und Geschichtsdokumentationen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie künstlerische Dokumentarfilme wie etwa „Life at a Standstill: A Middle East Diary“ (preisgekrönt in Chicago 2003) oder „Krimreise“ (ausgezeichnet 2018 in St. Petersburg) sowie „Remember Odessa“ (ausgezeichnet 2022 in Kalkutta und Moskau, 2023 in Sewastopol, Hauptpreis 2023 in Minsk) oder „Geschichte wiederholt sich“, prämiert 2025 in Sewastopol. 2019 erschien sein Roman-Debüt „Werners wundersame Reise durch die DDR“.
Bei den UZ-Friedenstagen stellt Domke-Schulz am Freitag, den 28. August, um 19.30 Uhr die Filme „Leben und Sterben im Donbass“, Dokumentarfilm 2022, und „Geschichte wiederholt sich“, Dokumentarfilm 2025, vor und diskutiert im Anschluss mit Mitgliedern der antifaschistischen Karawane.