Wo die Propaganda lauter schreit als die Menschlichkeit bleibt den Fühlenden nur die Kunst. Keiner von uns Künstler:innen gegen den Krieg lässt die Brutalität der inneren und äußeren Zeitenwende unbenannt. Aber auch der Alltag, der Umgang miteinander und nicht zuletzt die Sprache werden erodiert fürs Töten. Deswegen arbeiten wir lieber an unserer Friedensfähigkeit. Ob in Europa oder Übersee, wir schauen nicht weg, wir klagen an und bringen die kleinen Töne gegen den großen Refrain aufs (Noten)Blatt.
Literaturzelt, Freitag, 28. August, 21 Uhr
