Ein Leben für den Antifaschismus

Nach der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald, schworen die Überlebenden „die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln“. Die DDR war ein Versuch, einen Staat in diesem Sinne aufzubauen. Im Westdeutschland konnte davon keine Rede sein. Heute unterstützt die BRD Israel bei einem Völkermord in Gaza unter dem Vorwand der „Staatsräson“.

Katja und Thomas Geggel sind beide über 75 Jahre alt – sie sind Antifaschisten, Kommunisten und unermüdlich aktiv in der Palästina-Solidarität. Der Kampf für das Ende des israelischen Völkermords in Palästina gehört für sie zu den Lehren aus dem Faschismus, ist Bestandteil des Schwures von Buchenwald. Ein Kampf, der auch mit der Familiengeschichte des antifaschistischen Ehepaars – nicht zuletzt beim Aufbau der DDR – zu tun hat.

Eric Hesse, DKP Berlin, spricht mit Katja und Thomas Geggel über ihre Geschichte und ihre Lehren daraus. Katja und Thomas sind Mitglieder in der Gesellschaft für rechtliche und humanitäre Unterstützung (GRH), Thomas ist auch Mitglied der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“.