SDAJ-Raum „Tamara Bunke“

Samstag, 29. August 2026

10.30 Uhr: Zwischen Stellenabbau, Jugendarbeitslosigkeit und Widerstand – Wie wehrt man sich im Betrieb?

Arbeitsplätze sind Mangelware und dauernd werden neue Stellenstreichungen angekündigt. So sollen beispielsweise bei der Deutsche-Bahn-Tochter DB Systel allein mehrere tausend Stellen gestrichen werden. In welchem Zusammenhang steht das mit der steigenden Jugendarbeitslosigkeit? Warum bleibt gewerkschaftlicher Widerstand dagegen vielerorts aus, wo tut sich trotzdem was? Und wie kann man gegen die Streichungen insgesamt in Aktion kommen? Dazu sprechen wir in dieser Runde mit Aktiven der DB-Systel und aus weiteren Betrieben.

12.00 Uhr: Zwischen Gewalt und „Alltags“-Sexismus – Die Lage von Frauen in der Bundesrepublik

Laut Umfragen erleben 68% der Frauen unter 25 regelmäßig sexistische Übergriffe, 43% der Frauen sind schon sexuell belästigt worden und 35% der Frauen in der EU haben schon physische oder sexualisierte Gewalt erfahren. Wir wollen uns darüber austauschen, welche Ursachen hinter diesen Angriffen stecken, warum sie so allgegenwärtig sind, wie man sich wehren kann und worin die Gewalt wurzelt.

15.00 Uhr: Viva Cuba Socialista! – Die Solidaritätsbrigaden mit dem sozialistischen Kuba

Über 60-Jahre völkerrechtswidrige Blockade, das Abschneiden des kubanischen Volkes von Medikamenten und Energieversorgung bis hin zur Drohung des Einmarschs- nichts lässt der US-Imperialismus unversucht, um Kuba in die Knie zu zwingen. Doch das kubanische Volk steht hinter der Revolution und ist nicht bereit sich den Angriffen unterzuordnen. Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Solidaritätsbrigade der SDAJ sprechen wir über die Lage auf Kuba, die Entschlossenheit des sozialistischen Inselstaats und die Frage, wie Solidarität mit Kuba hier in Deutschland praktisch wird.

16.00 Uhr: Iran im Dauerbeschuss – Der Kampf um Selbstbestimmung

Der völkerrechtswidrige Krieg der USA und Israels gegen Iran zieht seine Blutspur hinter sich: Unmengen ziviler Opfer, die Bombardierung einer Mädchenschule und brutalste Blockaden und die Bundesregierung schweigt zu alledem. Mit GenossInnen aus Iran sprechen wir über die Lage des iranischen Volkes, den Widerstand gegen den US-Imperialismus und über die Rolle der internationalen Solidarität.

Sonntag, 30. August 2026

11.00 Uhr: Den Völkermord verweigern – Kriegsdienstverweigerung in Israel

Die „Wehrpflicht“ ist in Israel fester Bestandteil des Lebens vieler Jugendlicher. Zwei bis drei Jahre müssen sie in der israelischen Armee mitmachen, ein Recht aufs Verweigern gibt es für sie nicht. Dennoch nehmen Jugendliche Militärgerichte und sogar Haftstrafen in Kauf, um sich nicht am Völkermord beteiligen zu müssen. Welche Rolle spielt die Verweigerungsbewegung in Israel, welche die Friedensbewegung? Welche Perspektiven gibt es für den Widerstand gegen Genozid in der israelischen Gesellschaft und was können wir für unseren Kampf gegen die Wehrpflicht daraus lernen? Darüber sprechen wir mit einem Aktiven der israelischen Kriegsdienstverweigerungsbewegung.

13.30 Uhr: Abschiebungen stoppen – aber wie?

Bereits die Ampelregierung hatte den Kurs vorangegangener Regierungen zuende geführt und de facto das Grundrecht auf Asyl ausgehebelt. Die aktuelle Bundesregierung rühmt sich gerne der steigenden Abschiebezahlen und erst im Sommer dieses Jahres wurden Abschiebelager auf europäischer Ebene beschlossen. Wie können wir gegen Abschiebungen und Rassismus aktiv werden? Wie kann kollektiver Widerstand in Schule und Betrieb organisiert werden? Und: Welche Funktion erfüllen die Abschiebungen im Kontext der allgegenwärtigen Rechtsentwicklung?

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