Casa Cuba

Infos über Kuba, Geburtstagsparty für Fidel und eine solidarische Rumprobe

Auf den legendären UZ-Pressefesten der DKP war klar: Am späten Abend trifft man sich in der Casa Cuba. Da ist immer was los. Warum sollte das bei der kleinen Schwester der Pressefeste, den UZ-Friedenstagen, anders sein? Die Casa Cuba – das Haus der Freundschaft – begrüßt ihre Gäste im Innenhof des FMP1. Dort finden sich der Stände der Kuba-Solibewegung, es gibt kubanischen Kaffee, Kuchen, Cocktails und Musik – in entspannter Atmosphäre ohne Dauerprogramm.

Und es wird Geburtstag gefeiert: Fidel Castro wird am 13. August 100 Jahre alt. Vorfeiern geht bekanntlich nicht, nachfeiern kann man auf den großen Revolutionär allemal. Die Party steigt am Freitag, 29. August, ab 22 Uhr nach der Kuba-Manifestation auf der Hauptbühne und den Auftritten von Tobias Thiele, Calum Baird, Tony Ávila und dem Nicky Marquez Trio.

Im Innenhof geht es weiter mit einer kurzen Begrüßung der Kuba AG der DKP und Banjo-Balladen von Cammack Lindsey. Tobias Kriele stellt eine Filmveranstaltung vor: „Fidel Castro. 100 Jahre Revolution – Comandante, Don Quijote, Weltgeschichtliche Persönlichkeit“. Die Mischung aus Film und Vortrag ist ein Angebot für Soli- und DKP/SDAJ-Gruppen. Tobias Kriele, selber Filmemacher hat sie rund um den Film „Fidel es Fidel“ des kubanischen Fotografen und Kameramanns Roberto Chile konzipiert.

Und was ist eine Casa Cuba ohne tanzen? Das geht gar nicht. Musik gibt es aus Gerücht ja, dass die Musiker von der Hauptbühne mit ihren Gitarren nicht ins Hotel, sondern in die Casa Cuba wandern. Auch das hätte eine gute Tradition.
Natürlich gibt es in der Casa über alle drei Tage Informationen zu den Aktivitäten und Projekten der Solidaritätsbewegung – zum Beispiel zu der Dauermahnwache „No War On Cuba! Wir brauchen Kuba. Und Kuba braucht uns!“, die vom 12. bis 19. September vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor in Berlin stattfindet. Auch DKP und SDAJ informieren zum Beispiel mit Ausstellungen über ihre Projekte und Soli-Brigaden.

Und dann gibt es noch etwas ganz Besonderes: Die solidarische Rumprobe. Kubanischer Rum verschiedenster Jahrgänge kann bei einem kleinen Plausch mit dem Barkeeper probiert werden – gegen Spende. Für wen? Für das sozialistische Kuba – es kämpft – es wird siegen!