Gegen Geschichtsverfälschung und Russophobie

In diesen Tagen finden an vielen Orten und an sowjetischen Ehrenmalen Gedenkveranstaltungen zum 85. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion statt. Die Lehre des 22. Juni 1941 kann für uns nur heißen: Frieden mit Russland – Lasst nicht zu, dass sich der Wahnsinn wiederholt. Das ist auch der Titel einer Erklärung der DKP zum 85. Jahrestag.

Wir freuen uns sehr, dass Sergej Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, zu den UZ-Friedenstagen kommt!

In der EU und insbesondere in Deutschland sind Verfälschungen der Geschichte mittlerweile an der Tagesordnung. Die Sowjetunion und das faschistische Deutschland werden im gleichen Maße als Verursacher des zweiten Weltkriegs dargestellt, die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung vom Faschismus negiert. Denkmäler für die Befreier sollen mit verfälschenden Informationen „ergänzt“ werden. Verbunden ist dies mit einer zunehmenden antirussischen Propaganda von Seiten der herrschenden Politik im Rahmen der aggressiven Kriegspolitik des deutschen Imperialismus. 85 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion wird wieder ein Krieg gegen Russland vorbereitet. 27 Millionen ermordete Sowjetbürger sollen vergessen gemacht werden. Kultureller und wissenschaftlicher Austausch findet nicht mehr statt, während de facto in der Ukraine bereits ein Krieg der NATO gegen die Russische Föderation geführt wird.

Um dieser Kriegspropaganda entgegenzuwirken wird Arnold Schölzel, UZ-Autor und Mitglied des Parteivorstandes der DKP, mit dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Herrn Sergej Netschajew, ein Podiumsgespräch über Geschichtsverfälschung, antirussische Propaganda und die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg führen.

Sonntag, 30. August, 13 Uhr, Münzenbergsaal, FMP1