„Bauen, bauen, bauen“ versprechen CDU und SPD seit Jahren – und verfehlen selbst ihre moderaten Ziele für den Wohnungsbau. Nun wollen sie auch alle Vergesellschaftungsinitiativen per Gesetz verbieten, angeblich um „den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden“. Die DDR ging einen ganz anderen Weg: Mit einer planmäßigen Wohnungspolitik auf Basis vom Volkseigentum und verstaatlichter Industrie baute sie in einem Tempo, von dem der heutige Berliner Senat nur träumen kann. Was können wir daraus für die Zukunft lernen? Darüber diskutieren wir mit Karin Baumert von der Berliner MieterGemeinschaft e.V. und der Internationalen Forschungsstelle DDR (IFDDR).

Mieterdemonstration In Berlin Im September 2017 (foto: Bjoern Kietzmann)