Bertolt Brecht beim UZ-Pressefest

Bertolt Brecht beim UZ-Pressefest

27. Juni 2016,

Musiker, Schriftsteller, Theatergruppen fragen: „Ist Brecht nützlich für unsere Zeit?“

Beim UZ-Pressefest stellen Musiker, Schriftsteller, Theatergruppen und Aktivisten ihre Sicht auf Bertolt Brecht dar. Der rote Faden für das ganztägige Programm: „Ist Brechts Werk nutzbar in den Kämpfen unserer Zeit?“ Das von der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) ausgerichtete Pressefest der Parteizeitung UZ findet vom 1. bis zum 3. Juli im Dortmunder Revierpark Wischlingen statt.
Die Sängerin Gina Pietsch und die Pianistin Christine Reumschüssel spielen ihr Programm „Brecht – um uns selber müssen wir uns selber kümmern“. Es geht um Brecht und die DDR, das Land, in dem er die letzten neun Jahre seines Lebens arbeitete.
In der Diskussionsrunde „Bert Brecht – Zeitgenosse?“ spüren unter anderem die Philosophin und Journalistin Nina Hager, der Schriftsteller Dietmar Dath und der Schauspieler Andreas Weißert der Frage nach, was Brecht uns heute zu sagen hat.
Außerdem treten Erich Schaffner und Katja Krüger auf, am Klavier begleitet von Georg Klemp, der Berliner Hans-Beimler-Chor singt und das Kleine Welttheater Chemnitz gestaltet einen Brecht-Abend.
Im August jährt sich der Todestag des Dichters und Dramatikers Bertolt Brecht zum 60. Mal. Etablierte Literaturwissenschaftler und Feuilletons stellen die Diskussion um Brechts Charakter in den Mittelpunkt und streiten seine Nähe zur kommunistischen Bewegung ab. Die KünstlerInnen werden in ihrem Programmen beim UZ-Pressefest zeigen: Brecht war ein marxistischer Künstler, sein Werk ist auch heute ein Kompass, um die Welt zu erkennen und zu verändern. Das Motto des Programms greift dementsprechend einen Satz von Brecht auf: „Die Kunst, die Wahrheit handhabbar zu machen“.



 Bericht über das Brecht-Programm auf dem UZ-Pressefest