Das rote Zelt

Freunde zu Gast bei der DKP

Auch auf dem diesjährigen UZ-Pressefest wird es neben vielen anderen Angeboten – wie bereits beim letzten Fest – das von verschiedenen antifaschistischen und antikapitalistischen Gruppen organisierte „Rote Zelt“ geben. „Wir sind keine AktivistInnen der DKP, sondern kommen aus anderen Gruppen und Organisationen der radikalen Linken. Wir engagieren uns in den Politikfeldern Antikapitalismus und Antifaschismus, in der Antikriegsbewegung, im Kampf gegen Naturzerstörung, Gentrifizierung und antimuslimischen Rassismus. Das UZ-Pressefest ist für uns ein Ort der Begegnung mit den in der DKP organisierten KommunistInnen und ihren mehreren Tausend Festgästen, aber auch des solidarischen Streits um eine zukunftsweisende politische Analyse und die daraus resultierende Strategie und Taktik“, heißt es in der Ankündigung der Organisatoren des „Roten Zelts“.

Vorgesehen sind dort verschiedene Veranstaltungen zu den Kernthemen der radikalen Linken in der BRD. „Wir planen Veranstaltungen zu den Themen Krieg & Frieden, Antikapitalismus, Gentrifizierung, Antifaschismus, Internationale Solidarität, zum aktuell erstarkenden Menschenrechtsimperialismus, zu 'Marxismus und Tierbefreiung' sowie zu dem maßgeblich gegen Sinti und Roma, EU-BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien und Muslime gerichteten Rassismus“, geben die Organisatoren bekannt. Das Zelt solle „einen Beitrag zur Stärkung derjenigen linken Kräfte darstellen, die sich nicht in bloßer 'Realpolitik' verzetteln und dabei das Ziel, die Überwindung des Kapitalismus, aus den Augen verlieren wollten. Eine Transformation des kapitalistischen Systems durch „Reförmchen“ halten sich nicht für möglich: „Als radikale Linke, die in einem der imperialistischen Hauptländer kämpfen, arbeiten und leben, gilt unsere Kritik besonders dem erstarkenden deutschen Militarismus, aber auch dem der NATO und der USA. Im Gegensatz zu einer Schicki-Micki- und Hipster-Linken, die außer Individualismus, Befindlichkeiten und moralischen Inszenierungen kaum etwas zu bieten hat, wollen wir Widerstand organisieren. Wir fühlen uns der Internationalen Solidarität verpflichtet und wollen mit allen Organisationen zusammenarbeiten, die sich dem Kampf gegen Kapitalismus und Krieg verschrieben haben“.