Toni Köhler-Terz

Toni Köhler-Terz gratuliert Karl Marx mit einer Reihe von Bildern zum 200. Geburtstag. In der Kunst-und-Kultur-Halle diskutiert er auf der UZ-Tribüne außerdem mit Heinz Ratz (Strom und Wasser) und Susann Witt-Stahl (Chefredakteurin von Melodie & Rhythmus) über den Versuch der Rechten die Kulturpolitik in ihrem Sinne umzukrempeln. Toni-Köhler lebt und arbeitet im thüringischen Lauscha und ist Mitglied des DKP-Parteivorstandes.
 
Mit seinen Bildern will er die Menschen erreichen. Er schreibt: "Viele interessieren sich wenig für Malerei und Grafik. Wenn Menschen mit moderner Kunst in Kontakt kommen, ist es oft eine befremdliche Begegnung mit Rhythmen und Farballegorien, mit wildem Abstraktionismus, völlig an der eigenen erlebten Welt vorbei. Da besteht eine Distanz. Die bildenden Kunst, die sich allein auf das Visualisieren beschränkt, hat es nicht leicht, einen Zugang zu sich selbst zu schaffen. Manchmal könnte man auch meinen, sie will es gar nicht. Kunst nur der Kunst willen ist absurd. Kultur ist doch keine abstrakte Sache, die für und von sich selbst existiert. Kultur ist was allen Menschen als Menschen zukommt, kann also nicht ohne diese existieren, sie ist auch keine Kapitalanlage für wenige. Wenn sie dahin mutiert ist es eine Fehlentwicklung, die die Mehrheit aus dem Genuss und Erleben ausschliesst, ist Perversion dessen, was Kunst ausmacht. Für mich eine Horrorvorstellung."
 
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